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Metzger Spedition GmbH und Metzger Logistik AG

2001
Um der stetig zunehmenden Internationalisierung Rechnung zu tragen, wurden die Bereiche Luft- und Seefracht ausgebaut. Auch die Zollabfertigung stellte eine Erweiterung unseres Dienstleistungsspektrums dar. Damit verbunden wurde auch die Mitarbeiteranzahl weiter erhöht, was zur Folge hatte, dass auch die Bürofläche durch den weiteren Ausbau der Verwaltung bzw. die Nutzung einer weiteren Etage aufgestockt wurde.

2002
Der Bereich Logistik wurde durch mehrere Outsourcing Projekte ausgebaut. Diese umfassen neben der Übernahme von Kommissions- und Handlings Aufgaben auch die Übernahme kompletter Versandabteilungen sowohl im Unternehmen Metzger als auch in den Räumen unserer Kunden.

2003
Der Leistungsumfang wurde durch den Mietwagenverkehr erweitert. Er ist für Personentransporte bzw. Hol- und Bring Dienste vom/zum Flughafen, Bahnhof, Hotel oder jedem gewünschten Ort durch 4 klimatisierte Kombi-PKW gewährleitet.

2004
Zur schnellen Zollabfertigung an verschiedenen Orten wurde das Zoll-Atl@s-System eingeführt, was in Verbindung mit dem nahgelegenem Zollamt in Kupfer zu einer deutlichen Beschleunigung der Zollabwicklung führte.

Es erfolgte auch der Bau und die Inbetriebnahme einer Photovoltaikanlage mit 277 KW, die zu diesem Zeitpunkt die größte Anlage dieser Art in Hohenlohe war.

2005
Ab diesem Jahr wurde mit der Nutzung von alternativen Kraftstoffen (Biodiesel) begonnen. Auch hier wurde als Vorreiter in der Branche frühzeitig die Notwendigkeit erkannt, Ökonomie und Ökologie zu verbinden.

Die Umschlaghalle II mit rd. 2.200m² Logistikfläche wurde gebaut und fertig- gestellt. Durch diese Erweiterung konnte neben der schnelleren Abfertigung der LKW auch eine deutliche Erhöhung der Nutzung für Lager und Logistik erreicht werden. Die Fahrzeugflotte wurde nun erstmals durch Sattelzugfahrzeuge erweitert. Mit der Gestellung von Sattelbrücken war es möglich, die Platz- bzw. Raumprobleme der Kunden zu beseitigen und flexible Lösungen zu schaffen.

Die Photovoltaikanlage wurde, insbesondere auf dem Dach der neuen Umschlaghalle, auf nun rund 478 KW erweitert.

2006
Zum weiteren Ausbau der Logistikdienstleistungen wurde die Logistikhalle IV mit rund 2.000m² gebaut und fertiggestellt.

2007
Der Fuhrpark wurde auf ca. 50 LKW bzw. fast 100 Fahrzeugeinheiten in allen Größen und Variationen gesteigert. Die zunehmende Fokussierung auf transportspezifische Logistik erwies sich als strategisch richtig, wodurch es bereits Mitte 2007 unumgänglich wurde neue Logistikflächen zu schaffen.

Bedingt durch die hohe und drängende Nachfrage der Kunden suchte und fand das Unternehmen eine geeignete Fläche in Kupfer, direkt an der B19 gelegen. In kürzester Zeit waren Planung und Vorbereitung abgeschlossen, so dass bereits Ende 2007 mit dem Bau von drei Logistikhallen begonnen werden konnte.

2008
Der Bau der Logistikhallen in Kupfer, Robert-Bosch-Straße 12, wurde bereits Anfang 2008 abgeschlossen. Es entstanden drei Logistikhallen, eine davon isoliert und beheizbar, mit insgesamt rund 6.600m² Fläche, sowie eine großzügige Außenanlage mit Abstellflächen für Ladebrücken und Anhänger.

Logistik-Center Kupfer I bis III

Das "Boom"-Jahr 2008 war auch gleichzeitig das erfolgreichste in der bisherigen Firmenhistorie. Alle Kapazitäten wurden voll ausgelastet. Entgegen dem Trend wurde aber auf eine Expansion bei Personal und Fuhrpark verzichtet.

2009
Das Jahr 2009 war geprägt durch die stärkste Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit, mit einem Rückgang der allgemeinen Wirtschaftsleistung von bis zu 20%. Dank der vorausschauenden Planung, musste das Unternehmen Metzger weder Kurzarbeit anmelden, noch laufende Projekte stoppen.

So konnte die Isolierung der beiden Hallen in Kupfer ebenso realisiert werden, wie die Installation einer Photovoltaikanlage auf allen drei Hallendächern mit einer Leistung von 455 KWp.

Zusätzlich wurde in westlicher Verlängerung des bestehenden Betriebsgeländes ein Grundstück mit ca. 5 ha Fläche erworben.

2010
Die bereits wieder einsetzende wirtschaftliche Erholung ermöglichte es dem Unternehmen Metzger, seine ehrgeizigen Ziele in der Ausweitung der internationalen Verkehre, sowie mittels struktureller Veränderungen im Fuhrpark, den verstärkten Einsatz von Unternehmern bei Touren im norddeutschen Raum, weiter zu verfolgen und sukzessive umzusetzen. Der Fuhrpark konnte komplett auf die damals umweltfreundlichste Schadstoffklasse für LKW (Euro5-Norm) umgestellt werden.

Durch die Insolvenz des in nördlicher Richtung angrenzenden Entsorgungsbetriebes, gelang es nach mühesamen und schwierigen Verhandlungen, das Gelände „Im Greut 2“, sowie die darauf befindlichen Gebäude zu erwerben. In diesem Zusammenhang wurde auch ein ca. 1 ha großer Geländestreife hinter dem neuen Gelände entlang des Bahndammes erworben, welches sich bis zu dem 2009 erworbenen Grundstück erstreckt.

2011
2011 wurde das Gelände "Im Greut 3" gekauft, das sich östlich neben dem neu erschaffenen Grundstück "Im Greut 2" befand. Das auf dem Grundstück befindliche Gebäude mit Büro- und Lagerfläche wurde für den geplanten Neubau abgerissen.

Erster Spatenstich zum Bau der neuen Logistikhalle

Auf dem östlichen Gelände wurden 30.000 Pappeln als nachwachsende Rohstoffe gepflanzt, um als Brennstoff für die Heizanlage des geplanten neuen Logistikcentrums zu dienen.

Zeichnung der neuen Logistikhalle

Noch 2011 wurde bereits mit dem Bau des Metzger Logistikcenter begonnen. Ziel war es die Grundfläche bestmöglich zu nutzen und ein Maximum an Fläche zu erhalten, sowie die Halle Multifunktional zu gestalten, um die vielfältigen Kundenwünsche abdecken zu können.

2012
Im darauffolgenden Jahr wurde das neue MLC mit rund 20.000 m² Lager- und Logistikfläche, ca. 2.000 m² Bürofläche und einem Hochregallager mit über 22.000 Palettenplätzen fertiggestellt und in Betrieb genommen.

Hochregale im neuen Logistikcenter

Im 3. Hallenteil wurde ein Hallenkran mit einer Tragekraft von 50 Tonnen eingebaut, der durch einen weiteren Kran auf einer Systemleistung von 100 Tonnen erweitert werden kann.

Kran im neuen Logistikcenter

Das MLC wurde in umweltbewusster Bauweise mit höchster Energieeffizienz errichtet. Zudem wurde eine Wasserzisterne mit 300.000 Liter Fassungsvermögen und eine 980 KW Hackschnitzelheizanlage eingebaut.

Solar-Anlage auf dem Dach des neuen Logistikcenters

Auf dem großen Hallendach wurde erneut eine Photovoltaikanlage mit 860 KWp Leistung errichtet, wodurch die Gesamtleistung der Anlage auf insgesamt rund 1.800 KWp gesteigert wurde.

2013
Im Folgejahr wurde die Heizanlage auf dem Gelände "Im Greut 2", durch eine Schredderanlage für Holz ergänzt.

Holzschnitzel

Damit verbunden war die erforderliche Einhausung des Schredders, sowie die Überdachung, welches die Lücke zwischen dem Heizgebäude und dem nebenstehenden offenen Lagergebäude schloss.

Holzschnitzel-Anlage

Im Zuge dieser Bautätigkeit wurde das komplette Gebäude mit einer neuen Fassade versehen.

Die seit 2002 in den Räumen eines Kunden befindliche kaufmännische Abteilung wurde an den Metzger Standort in Neu-Kupfer verlagert.

2014
Einbau einer Holzschnitzelheizung mit 980 kW für den gesamten Betrieb auf dem Gelände Im Greut 5. Zusammen mit den umfangreichen Tiefbauarbeiten zur Verlegung der Versorgungsleitungen wurde zusätzlich auch der gesamte Betriebshof saniert.

2015
Ergänzend zur Umstellung der Heizanlagen des gesamten Betriebes auf Hackschnitzel ließ das Unternehmen Metzger ein rund 20-Meter-hohes Silo zur Aufbewahrung von ca. 700 m³ Hackschnitzel einbauen.

Holzschnitzel-Silo

Außerdem wurden ca. 3.000 m² des Grundstückes entlang der Bahnfläche zu Parkflächen, WB- Abstellplätzen und Containerabstellplätzen umgewandelt.

Im September 2015 trat Johannes Metzger, der älteste Sohn, in der Metzger Spedition GmbH als Geschäftsführer und in der Metzger Logistik AG in den Vorstand ein.